Geschichte und Selbstverständnis der PAUKE

Unter dem Motto „Therapie – was nun?“ gründeten Drogenabhängige nach einer stationären Therapie 1982 den Selbsthilfeverein PAUKE e.V. Ihr Ziel war die gegenseitige Hilfestellung zur Integration in den Lebensbereichen Arbeit, Wohnen und soziale Kontakte. Somit stand PAUKE für:

Projekte – Arbeit – Umwelt – Kommunikation - Eingliederung

Der Verein expandierte und entwickelte sich von einer Selbsthilfeorganisation zu einer institutionell geförderten Drogenhilfeeinrichtung. Ergebnis dieser Förderung war 1991 ein Umzug in neue, größere Räumlichkeiten, in denen weitere Projekte umgesetzt werden konnten. Dies waren die Erweiterung des Cafés / Restaurants, die Schaffung von Wohnmöglichkeiten im Rahmen eines Betreuten Wohnens sowie der Einstieg in ein Bundesmodellprogramm „Kompakttherapie für Drogenabhängige“.

Aus wirtschaftlichen Gründen wurde 2001 vom Bonner Verein für gemeindenahe Psychiatrie e.V. aus dem PAUKE e.V. die PAUKE Bonn gGmbH gegründet. Ziel der Arbeit ist die berufliche und soziale Integration von ehemals Abhängigen. Die suchttherapeutische Fachklinik musste aufgrund des Rückgangs von Kostenzusagen der DRV Rheinland Ende Juni 2014 schließen.

Angebote der PAUKE 

Zur PAUKE Bonn gGmbH gehören die Angebote Fachbereich Arbeit, das alkoholfreie PAUKE -LIFE- Kultur Bistro mit den verschiedenen Arbeitsbereichen, das Ambulant Betreute Wohnen und die Ambulante Beratung mit der Koordination der Selbsthilfegruppen.

Im Kulturbistro als suchtmittelfreier Begegnungs- und Kommunikationsort werden Arbeitsgelegenheiten in den Bereichen Service, Küche, Haustechnik, Öffentlichkeitsarbeit/Marketing und Verwaltung vorgehalten.

Kernstück der Philosophie der PAUKE ist „Abhängige machen sich unabhängig.“

Hierzu ist die Einbeziehung von Betroffenen auf allen Ebenen der Organisation eine Besonderheit der PAUKE.

Der Ansatz ist die Unterstützung und Begleitung von Menschen in den Lebensbereichen Arbeit, Wohnen und soziale Kontakte. Die Angebote und Maßnahmen sind Hilfestellungen für den selbstständigen Weg aus der Sucht. Dabei ist das Ziel die langfristige Ablösung von Angeboten professioneller Betreuung und Begleitung.

Zielpersonenkreis der Angebote:

  • Abstinenzorientierte Abhängige – Schwerpunkt illegale Drogen
  • Substituierte nach vorgegebenen Kriterien
  • Hilfesuchende Abhängige
  • Langzeitarbeitslose
  • Interessierte BürgerInnen / Öffentlichkeit

 

 

 

Partner im Unternehmensverbund Bonner Verein: